Museumshighlights in Wien
               
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Leopold Museum
   

Museumsquartier Wien
Museumsplatz 1
1070 Wien
tourismus@leopoldmuseum.org
www.leopoldmuseum.org

U2 Museumsquartier
U3 Volkstheater

Täglich außer Dienstag
10 bis 18 Uhr, Donnerstag
10 bis 21 Uhr
Dienstag geschlossen
Juni, Juli, August: Täglich
geöffnet!

Preise
EUR 13,- Erwachsene
EUR 9,50 Senioren (ab
60 Jahren)
frei Kinder (bis 7 Jahre)
EUR 8,- ermäßigt

Gruppenpreise
(mind. 10 Personen)
EUR 10,- Erwachsenengruppe
EUR 2,50 Schulgruppe
EUR 5,- Schulgruppe mit
Führung
EUR 6,50 Studentengruppe

Audio Guides: deutsch, englisch, italienisch, französisch

Führungen: alle Sprachen

 
LEOPOLD MUSEUM
SCHIELE, KLIMT UND JUGENDSTIL

MEISTERWERKE DER KUNST IM HERZEN WIENS
Wohl in kaum einem anderen Museum manifestiert sich die Leidenschaft des Sammelns so gut wie im Wiener Leopold Museum. Der Arzt und Sammler Rudolf Leopold hat in wenigen Jahrzehnten mehr als 5.000 erlesene Kunstwerke zusammen getragen. Meisterwerke von Gustav Klimt, die größte Egon Schiele-Sammlung der Welt und Hauptwerke von Oskar Kokoschka geben einen fantastischen Einblick in die Welt der österreichischen Kunst des 20. Jahrhunderts.

DIE WELTGRÖSSTE EGON SCHIELE-SAMMLUNG
Die Fülle der Hauptwerke von Egon Schiele in der Sammlung Leopold ist beeindruckend: „Kardinal und Nonne“, „Versinkende Sonne“, „Selbstbildnis mit Lampionfrüchten“, „Tote Stadt“, „Liegende Frau“, „Der Häuserbogen“, erstklassige Werke aus allen wichtigen Phasen des Künstlers.
Neben einer großen Zahl beeindruckender Werke von Egon Schiele zeigt das Leopold Museum interessante Informationen und Originaldokumente zum Leben des 1918 jung verstorbenen Künstlers. Sie beleuchten seine Entwicklung vom Jugendstil zum Expressionismus.

GUSTAV KLIMT
Das Leopold Museum zeigt einige der bedeutendsten Meisterwerke des Secessionsgründers Gustav Klimt, wie das großformatige Bild „Tod und Leben“, „Attersee“ oder „Stiller Weiher“.
Gustav Klimt war 1897 Mitbegründer der Wiener Secession und ihr erster Präsident. Er hat einen großen Anteil an der Entwicklung des internationalen Jugendstils in Wien um 1900. Die von ihm entwickelten Ausdrucksmittel der „reinen Linie“ und seine neue Gestaltung waren richtungsweisend für die nächste Malergeneration, für Oskar Kokoschka und Egon Schiele.

WIEN 1900
Neben den Werken des Expressionisten Schiele hat sich das Leopold Museum als Zentrum des Wiener Jugendstils einen Namen gemacht. Kein anderes Museum bietet einen vergleichbar umfassenden Querschnitt der herausragenden Leistungen des Wiener Jugendstils.
Erlesene Stücke des Wiener Kunsthandwerks der Jahrhundertwende verbinden sich mit der Präsentation der Gemälde, Grafiken und Skulpturen zu einem einzigartigen Ganzen. Die nach Entwürfen von Kolo Moser oder Josef Hoffmann für die Wiener Werkstätte angefertigten Kunstgegenstände zeugen von der zeitlosen Eleganz der Kunst in Wien um 1900.

Die Schau „Wien 1900“ im Leopold Museum ist eine spannende Abfolge chronologisch und thematisch gegliederter Räume. Die Epoche wird in einer Vielfalt erlebbar, wie sie kein anderes Museum bieten kann. Ein weiter Bogen spannt sich von der Secession über Malerei, Grafik und Kunsthandwerk des Jugendstils bis zum Expressionismus. Zu sehen sind Werke von Gustav Klimt, Kolo Moser, Josef Hoffmann, Otto Wagner, Adolf Loos, Richard Gerstl, Egon Schiele, Oskar Kokoschka und vielen weiteren Künstlern. Textpassagen von Sigmund Freud und zahlreichen Literaten beleuchten auch das Umfeld dieser faszinierenden Epoche..

DER WEISSE KUBUS IM MUSEUMSQUARTIER WIEN
Im Jahr 2001 konnte ein atemberaubender Museumsneubau präsentiert werden: Das Leopold Museum. Als Kernstück des neuen, auf dem Areal der ehemaligen Hofstallungen eingerichteten Kultur- und Freizeitareals „MuseumsQuartier“ ragt der riesige, 24 Meter hohe weiße Kubus in den Wiener Himmel. Den Architekten Ortner & Ortner gelang es, in Zusammenarbeit mit Rudolf Leopold, einen Monolithen von zeitloser Eleganz auf dem Museumsplatz zu errichten. Die großzügigen Fenster machen das Gebäude zu einem lichtdurchfluteten Schatzhaus von klassischer Qualität. Das 19 Meter hohe, glasüberdachte Atrium zählt zu den beeindruckendsten modernen Museumsinterieurs.
Die Panoramafenster im vierten Stock bieten einen wundervollen Blick über die Hofburg und die Dächer der Wiener Innenstadt.

RUDOLF LEOPOLD - KUNSTSAMMLER
Rudolf Leopold (1925-2010) war der Gründer des Leopold Museum in Wien. Die Geschichte der Entstehung des Museums könnte aus der Feder eines Hollywood-Drehbuchautors stammen. Bereits als Student hatte Rudolf Leopold, in den 50er Jahren mit dem Sammeln von Kunst begonnen. In wenigen Jahrzehnten gelang es ihm mit viel Gespür und Hartnäckigkeit die bedeutendste Privatsammlung österreichischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts und die weltweit größte Egon Schiele-Sammlung zusammen zu stellen. Bereits das erste von ihm erworbene Gemälde war ein Meisterwerk: „Die Eremiten“ von Egon Schiele, das einzige Gemälde in dem sich Schiele zusammen mit Gustav Klimt porträtiert, konnte Rudolf Leopold im Jahr 1953 von Arthur Stemmer in London erwerben. Als Finanzierung dienten ihm 30.000 Schilling. Die Summe entspricht in etwa dem damaligen Wert eines VW Käfers, den Leopolds Mutter als Belohnung für den Abschluss des Studiums versprochen hatte. Rudolf Leopold verzichtete auf das Auto und kaufte den Schiele. Die Aktion stellte den ersten fulminanten Höhepunkt seiner Sammeltätigkeit dar.

WO SICH DIE WIENER SZENE TRIFFT
Das Café Leopold ist beliebter Treffpunkt bei Tag und heißer Tipp für Nachtschwärmer. Im stylishen Interieur können österreichische Spezialitäten wie Apfelstrudel und Melange genossen werden, aber auch „ausgefallene Geschmäcker“ kommen auf Ihre Kosten. Der komplett verglaste Wintergarten bietet eine einzigartige Atmosphäre und die Dachterrasse des Café Leopold ist der Geheimtipp des Sommers.

VIEL SERVICE FÜR BESUCHER
Der Museum Shop bietet Überraschungen zu Egon Schiele, Gustav Klimt und vielem mehr. Hier findet jeder Museumsbesucher etwas Schönes, Kreatives und typisch Österreichisches zum mit nach Hause nehmen.
Unter dem Motto „Events bei Schiele & Klimt“ werden unterschiedliche Räume des Museums für Veranstaltungen vermietet. Ein Auditorium ermöglicht Lesungen und Filmvorführungen, das Untere und Oberen
Atrium wird gerne für elegante Abendveranstaltungen genutzt.
Ein helles und freundliches Atelier beherbergt u.a. das LEO Kinderatelier.
Jeden Sonntag gibt es hier von 14 bis 17 Uhr spannende Programme für Kids von 5 bis 12. Führungen, Konzerte, Lesungen u.v.m. machen das Leopold Museum zu einem lebendigen Ort der Kommunikation.

 

Leopold Museum, Wien
Leopold Museum, Wien

Egon Schiele, Selbstbildnis (Ausschnitt) / Wally (Ausschnitt), 1912
Egon Schiele, Selbstbildnis (Ausschnitt) / Wally (Ausschnitt), 1912

Einblick in die Ausstellung „Wien 1900“
Einblick in die Ausstellung „Wien 1900“

Gustav Klimt, Tod und Leben (Ausschnitt), 1910/15
Gustav Klimt, Tod und Leben (Ausschnitt), 1910/15

Leopold Museum, Innenansicht
Leopold Museum, Innenansicht

Egon Schiele, Selbstbildnis, 1910
Egon Schiele, Selbstbildnis, 1910

Panoramafenster im 4. Obergeschoß
Panoramafenster im 4. Obergeschoß